Suchmaschinen-Optimierung: Standardkonformer Quelltext

Suchmaschinen-Optimierung: Standardkonformer Quelltext

Websites gemäß den aktuellen Webstandards zu programmieren ist kein Selbstzweck! Nicht standardkonforme Seiten können nicht nur Probleme bei der Darstellung in manchen Browsern verursachen, sie sind unter Umständen auch für Suchmaschinen ein Stolperstein. Daher hier einige Tipps, wie Sie gute Websites erstellen und sich auch die Arbeit erleichtern können, wenn Sie Ihre Seiten später pflegen.

  1. Wenn Sie statische HTML-Seiten erstellen wollen, können Sie dafür zwar einen WYSIWYG-Editor verwenden. Diese liefern leider selten gute Ergebnisse.  Entsprechende HTML-Kenntnisse vorausgesetzt, erzielen Sie bessere Ergebnisse, wenn Sie einen textorientierten Editor wie z.B. PSPadPro (mein Lieblingseditor) oder Phase5 einsetzen.
  2. Strukturieren Sie Ihre Website und zeichnen Sie die Inhalte mit logischem HTML aus. Verwenden Sie Absätze (p), Listen (ul, ol, li) und Hervorhebungen (em, strong), zeichne Sie Überschriften mit den entsprechenden HTML-Elementen (h1-h6) aus und vergrößern Sie nicht einfach nur die Schrift.. Arbeiten Sie mit CSS und schreiben alle CSS-Definitionen in eine externe Stylesheet-Datei. Diese binden Sie dann im Head-Bereich Ihrer Website folgendermaßen ein:
    <link rel="stylesheet" type="text/css" href="https://webtotum.de/my-styles.css">
  3. Wenn Sie auf Ihrer Website Javascript verwenden, so sollten Sie dies in eine externe Datei auslagern. Damit wird die Website übersichtlicher – Sie werden dies zu schätzen wissen, wenn Sie die Seite nach längerer Zeit überarbeiten! Und falls Sie ein Skript auf mehreren Seiten verwenden, erleichtert das Auslagern notwendige Änderungen, da diese an einer zentralen Stelle durchgeführt werden. Eine externe Javascript-Datei binden Sie dann im Head-Bereich folgendermaßen ein:

    <script src="https://webtotum.de/my-javascript.js" type="text/javascript"></script>

  4. Vermeiden Sie unschönen (und unnötigen) Spaghetti-Code und beachten Sie die Webstandards der W3C ("standardkonformes Webdesign").
  5. Entfernen Sie auch unnötige Leerzeichen aus dem Quelltext, die z.B. von manchen Programmen zum Erstellen von Webseiten erzeugt werden, um automatische Einrückungen zu generieren. Dadurch werden die zu ladenden Seiten kleiner und die Ladezeiten verkürzt.
  6. Abschließend sollten Sie jede Seite auf Ihre Validität prüfen. Das W3C stellt dafür einen Validierungsservice zur Verfügung. 

Wenn Sie für Ihre Website ein CMS einsetzen, so wird dieses unter Umständen dafür Sorgen, dass die dynamisch erzeugten Seiten auch valide sind und Ihnen viel Arbeit ersparen.

Und zu guter Letzt: Validität sollte nicht zum Selbstzweck werden! Wird eine Seite in allen gängigen Browsern korrekt angezeigt, und der Validator zeigt noch ein paar Fehler, dann kann man gerne auch darauf verzichten, diese zu entfernen.