Wordpress und was man beim Spamschutz mit Akismet beachten sollte

Wordpress und was man beim Spamschutz mit Akismet beachten sollte

Da Wordpress standardmäßig mit Akismet ausgeliefert wird, das als Spamschutz an sich auch gut funktioniert, verwenden es viele Seitenbetreiber, ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen.

Um seine Wirksamkeit zu entfalten, erhebt Akismet Daten der Seitenbesucher (IP, Kommentarname, Kommentarmailadresse, Kommentar, Browser und mehr), ähnlich wie Google Analytics.

Die Rechtmäßigkeit dieser Datenerhebung ist umstritten, nach deutschem Recht ist auf jeden Fall der Einsatz solcher Tools ohne ausdrückliche Erwänung in einer Datenschutzerklärung rechtswidrig. Deswegen ist es angebracht, auch Akismet in der Datenschutzerklärung der Webseite zu berücksichtigen oder gleich ganz auf den Einsatz zu verzichten.

Auf der Webseite von Wordpress Deutschland findet sich ein Muster für eine Datenschutzerklärung. Bei der Verwendung von Akismet muss sie von Kommentarautoren vor dem Absenden des Kommentars bestätigt werden muss. Wer es einfach haben will, kann das Plugin Akismet Privacy Policies installieren, das im offiziellen WordPress Pluginverzeichnis zu finden ist. Nach dem Aktivieren platziert das Plugin automatisch in fast allen Themes die entsprechende Einwilligungs-Checkbox samt Mustertext.

Wem das alles zu viel Aufwand ist, dem empfehlen wir, auf den Einsatz von Akismet zu verzichten und Alternativen zu verwenden, die nach anderen Methoden den Spam verhindern. Wir verwenden das in dieser Hinsicht wohl derzeit unbedenkliche AntiSpam Bee und sind mit dem Spamschutz sehr zufrieden.